Klimafreundliches ÖPNV-Angebot im Landkreis Göttingen - Landkreis und ZVSN irritiert über Aussagen zum Öffentlichen Nahverkehr

Mit Unverständnis reagieren der Landkreis Göttingen und der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) auf Aussagen des Göttinger Greenpeace-Vertreters Patrick Spies. Dieser hatte gegenüber der HNA behauptet, beim ÖPNV würden Strecken und Takte eher heruntergefahren“. Ein gemeinsames Mobilitätskonzept sei zudem notwendig.


„Ich bin irritiert über diese Aussagen, denn sie stehen im Widerspruch zu dem, was wir die vergangenen drei Jahren gemeinsam auf den Weg gebracht haben“, erklärt Christel Wemheuer, Erste Kreisrätin. Neben deutlich besseren Angeboten auf der Achse Göttingen – Adelebsen und im Bereich des Harz, dem in Niedersachsen bislang einzigem Projekt der kostenfreien Busnutzung im Gesamtharz mit dem Projekt HATIX, dem ersten Landesbus in Süd-Niedersachsen zwischen Göttingen und Duderstadt sowie der zum 1. Januar 2021 vorgesehenen Tarifreform im Gebiet des VSN haben wir sehr klare politische Signale für eine Verkehrswende gesetzt. Zudem leistet der Landkreis Göttingen einen erheblichen und freiwilligen finanziellen Beitrag, mehr Menschen zur Mitfahrt in Busse und Bahnen zu motivieren!“

ZVSN-Verbandsgeschäftsführer Michael Frömming: „Neben zusätzlichen Angeboten und neuen Tarifen steht auch das Thema Marketing auf der Agenda. Bis zum Jahr 2016 gab es beim ZVSN kaum finanzielle Mittel für Marketing und kein Budget für Mobilitätsmanagement. Dies habe sich zwischenzeitlich geändert.“ Die drei ZVSN-Landkreise Göttingen, Northeim und Holzminden finanzieren mit ihren finanziellen Zuweisungen an den ZVSN nicht nur zusätzliches Personal in diesen Bereichen, sondern auch mehrere Marketingkampagnen. Das Ziel eines gemeinsamen Mobilitätkonzeptes sei zudem nun ausdrückliche Aufgabe in der ZVSN-Verbandsordnung. „Wir laden alle engagierten Menschen herzlich dazu ein, unsere zusätzlichen Angebote wahrzunehmen und somit konkreten Klimaschutz im Alltag zu leisten!“, so Frömming.

 
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