Moderne Niederflurbusse für die Landesbuslinie 160

Moderne Niederflurbusse für die Landesbuslinie 160   Börger Göbeke Schnyder Fragel Rosenthal web.jpg Foto: ZVSN

Gemeinsam für mehr Barrierefreiheit im ÖPNV: Stephan Börger - ZVSN-Verbandsgeschäftsführer, Daniel Göbeke - LNVG, Marco Schnieder - BarriereScouts Göttingen, Doreen Fragel, Vorsitzende der ZVSN-Verbandsversammlung und Erste Kreisrätin des Landkreises Göttingen und Rainer Rosenthal, Geschäftsführer von Firma Scheithauer-Reisen.

Zum Jahresbeginn werden mit Unterstützung des ZVSN vom Betreiber Scheithauer Reisen auf der Landesbuslinie 160 (Göttingen - Ebergötzen - Duderstadt) drei neue Niederflurfahrzeuge in Betrieb genommen, die bisherige Fahrzeuge ersetzen und den Fahrgastkomfort und die Barrierefreiheit weiterverbessern.

Die neuen Fahrzeuge erfüllen moderne Umwelt-, Komfort- und Sicherheitsstandards und werden vom Land Niedersachsen mit 92.000 EUR je Fahrzeug (Stückpreis 282.500 EUR) gefördert.

Daniel Göbeke von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) hebt die Bedeutung der Förderung hervor: „Mit der Förderung moderner Niederflurfahrzeuge unterstützen wir gezielt Investitionen, die den öffentlichen Personennahverkehr in Niedersachsen leistungsfähiger und inklusiver machen. Die neuen Busse auf der Landesbuslinie 160 zeigen, wie Landesförderung konkret zur Verbesserung von Komfort, Barrierefreiheit und Angebotsqualität für die Fahrgäste beiträgt.“

Doreen Fragel, Vorsitzende der ZVSN-Verbandsversammlung und Erste Kreisrätin des Landkreises Göttingen unterstreicht die Bedeutung der Investition: „Mit drei neuen Bussen verbessern wir die Mobilität auf der nachfragestarken Linie zwischen Göttingen und Duderstadt nachhaltig. Die Landesförderung ermöglicht diese Qualitätssteigerung - dafür danken wir sehr.“

Stephan Börger, ZVSN-Verbandsgeschäftsführer freut sich über die Leistungsfähigkeit des mittelständischen Unternehmens und das Engagement und betont den regionalen Nutzen der neuen Fahrzeuge: „Die neuen Busse sind ein starkes Zeichen für moderne Mobilität im ländlichen Raum. Mit den Niederflurbussen wird der ÖPNV komfortabler, barriereärmer und insgesamt attraktiver. Wir sind stolz, so engagierte mittelständische Unternehmen hier in Südniedersachsen zu haben.“

Der vergrößerte Mehrzweckbereich der Fahrzeuge ermöglicht künftig eine deutlich bessere Beförderung von Rollstuhlnutzenden und weiteren mobilitätseingeschränkten Personen. Dieser praktische Fortschritt sei ein zentraler Bestandteil der Qualitätssteigerung im Linienbetrieb, erläutert ZVSN-Verbandsgeschäftsführer Stephan Börger:

„Wir hatten den Fahrgastvertretern zugesagt, bei Fahrzeugneubeschaffungen darauf zu achten, dass die Größe der Mehrzweckbereiche über die gesetzliche Anforderung hinaus geht, dieses Versprechen lösen wir hier aber auch zukünftig an anderer Stelle ein.“

Auch für den Betreiber selbst sind die Busse ein wichtiger Schritt. Rainer Rosenthal, Geschäftsführer von Scheithauer-Reisen, blickt mit Freude auf die Inbetriebnahme: „Für unser Unternehmen ermöglichen uns die drei neuen Mercedes- einen zuverlässigen, zeitgemäßen und barrierearmen Betrieb – genau das, was unsere Fahrgäste erwarten. Die Förderung der LNVG war ein entscheidender Baustein, um diese Investition umzusetzen.“

Aus Sicht der Betroffenen ist die Verbesserung im Alltag unmittelbar spürbar.

Die BarriereScouts Göttingen begrüßen die Fahrzeugerneuerung ausdrücklich. Marco Schnyder von den BarriereScouts Göttingen erklärt: „Wir, die BarriereScouts Göttingen, sind sehr erfreut über die drei neu angeschafften Busse für die Linie 160, die über einen Mehrzweckbereich verfügen, der größer ist als bei den Bussen, die sonst auf der Linie 160 eingesetzt wurden. Das ist ein wichtiger Schritt zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung im öffentlichen Nahverkehr.“

Jonas Morgenroth, Vorsitzender der Selbsthilfe Körperbehinderter Göttingen e.V., betont:

„Auf meinem täglichen Arbeitsweg von Göttingen nach Duderstadt habe ich direkt gemerkt, was die neuen Busse bringen. Dank des größeren Mehrzweckbereichs konnten ein Kinderwagen und ich im Rollstuhl problemlos gemeinsam mitfahren - solche Lösungen schaffen echte Alltagstauglichkeit und Platz für alle.“

Die drei neuen „Fahrzeuge auf der Landesbuslinie 160 setzen damit ein sichtbares Signal für modernere, barriereärmere und komfortablere Mobilität in der Region - ein starkes Zeichen zum Jahresanfang und ein vielversprechender Ausblick auf das kommende Fahrplanjahr.